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Quality Checker IG

Der Quality Checker übernimmt zuverlässig die finale Prüfung Ihrer Isoliergläser auf Qualität und Maße. Der Einsatzort ist in der Isolierglaslinie hinter der Presse. Dort kann er neben typischen optischen Fehlern wie in den Sichtbereich eingedrücktes Butyl oder anderen hochkontrastigen Fehlern wie Kratzer, Blasen oder Einschlüsse auch die Abstandhalterpositionen sowie die Parallelität von Sprossen in Relation zur Glaskante prüfen. Gleichzeitig dokumentiert die Anlage alle qualitätsrelevanten Prüfergebnisse. So senken Sie Ihre Reklamationskosten auf ein Minimum, sichern Ihre Lieferqualitätszusagen zuverlässig ab, und sind im Fall der Fälle bestens vorbereitet.

Die verwendeten Kanäle

Der patentierte Telezentrische Hellfeldkanal der Quality Checker Serie ist eine Weiterentwicklung des Hellfeldkanals, den Sie seit Langem als Basiskanal für den Quality Scanner kennen. Er erlaubt trotz des Kameraöffnungswinkels eine genau senkrechte Betrachtung der Scheibe, was insbesondere zur Vermessung der Kontur, der Abstandhalterpositionen und der Parallelität der Sprossen in Relation zur Glaskante nötig ist.

Die Prüfprozesse

Die flächig senkrechte Betrachtung der Scheibe wird dadurch erreicht, dass durch eine spezielle Linsentechnik parallel abgestrahltes Licht auf die verpresste Isolierglasscheibe trifft. Beim Lichtdurchgang erzeugen die detektierten Fehler, Abstandhalter und Sprossen ein zweidimensionales Abbild durch eine Parallelprojektion auf einen folienartigen Diffusor zwischen Glas und Kamera. Von diesem Diffusor nimmt die Kamera die Details auf. Durch diesen patentierten Prozess kann die Kamera alle Details des dreidimensionalen Glaskörpers inklusive der Glasfehler, Abstandhalter und Sprossen von einer zweidimensionalen Fläche abfotografieren und somit eine genaue Vermaßung und Prüfung der Abstandhalterpositionen sowie der Parallelität der Sprossen in Relation zur Glaskante durchführen.

Einsatzbereich

Prüfkriterien

  • Hochkontrastige Fehler (Blasen, Einschlüsse, Kratzer, Butyl, etc.)
  • Position von Abstandhaltern gegen vorab hinterlegte Rezepte
  • Parallelität von Sprossen in Relation zur Glaskante

Modular erweiterbar

  • Nur Hellfeldkanal (gemäß Normen, z.B. EN 1279 I)
  • Optionale Größen- und Konturkontrolle

Optionen zur

  • Verbesserung des Arbeitsablaufs (z.B. Defect Pointer, Ampeln, zweite Bedienstation, etc.)
  • Unterstützung der Automatisierung (Anbindung an Linien, ERP- oder PPS Systeme)
  • Anpassung an Speziallinien (Prüf-Geschwindigkeit, Sondergrößen, Sondergläser)
  • Speicherung und Nutzung von Daten (Dashboard, Reports, Archiv)

Technische Daten

Anlagenhöhe /-breite

Bis 3,30 m im Standard

Ausführung

Horizontal oder vertikal

Maximale Glasgrößen

3,30 m x 6,00 m – optional bis 25 m Länge

Prüfbare Glasarten

Isolierglas aus Float, Farbglas, ESG, VSG, LowE, Sonnenschutzglas, Brandschutzglas, etc.

Glasdicken

bis 60 mm – optional bis 100 mm, darüber auf Anfrage

Transport-Geschwindigkeit

50 m/min – optional bis 80 m/min

Häufige Fragen

Der Quality Checker kann alle Isoliergläser prüfen, egal wieviele Einzelscheiben Sie per Abstandhalter miteinander verbinden wollen.

Die Notwendigkeit zur Vermessung der Abstandhalter und Sprossen bedingt die Parallelprojektion auf einen zweidimensionalen Diffusor mit einem Betrachtungswinkel von 0°. Der Diffusor ist so konzipiert, dass er Seitenlicht abschirmt, um keine Verzerrungen der Parallellichtprojektion zu erlauben. Damit würde er aber auch das seitlich einfallende Licht des Dunkelfeld- und des Reflexionskanals eines Quality Scanner abschirmen. Eine direkte Kombination innerhalb eines einzigen Gerätes ist damit physikalisch nicht möglich.

Der Quality Checker prüft in direkter Durchsicht (Hellfeld Transmission) mit einem Betrachtungswinkel von 0°seitlich. Damit „sieht“ er den Abstandhalter lediglich als dunkle Gesamteinheit. Die beiden außen liegenden Butylbänder können allerdings mit einer Erweiterungseinheit in Reflexion geprüft werden. Wir bitten im Bedarfsfall um Ihre Anfrage.

Der Quality Checker benötigt hinter der Presse einen 60 mm breiten Spalt in Ihrer Isolierglaslinie. Der Spalt muss einen freien Blick auf das Glas ermöglichen. Bei vertikalen Linien zwischen Glaslauflinie und Linienoberkante und bei horizontalen Linien auf der kompletten Rollenbreite. Die Antriebe können sowohl vertikal als auch horizontal unberücksichtigt bleiben. Des Weiteren Bedarf der Einbau des Kameragehäuses einen gewissen Abstand zur Glaslauflinie. Wir geben Ihnen bei Ihrer Anfrage gerne Auskunft, wie wir es in Ihrem Einzelfall handhaben werden.

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