Mehr Prozesssicherheit für hochwertige Bürotrennwände

Lehnert setzt auf automatisierte Glasprüfung mit dem
Viprotron ECO Scanner

Die Lehnert GmbH, ein etablierter Hersteller moderner Bürotrennwandsysteme, hat ihre Qualitätssicherung gezielt weiterentwickelt und setzt dabei auf den ECO Scanner von Viprotron. Für das Familienunternehmen, das heute in dritter Generation von Geschäftsführer Robert Köppen gemeinsam mit seinem Vater Lutz Köppen geführt wird, spielt die Qualität von Glas eine zentrale Rolle. Das Unternehmen führt damit die Tradition seines Großvaters und Firmengründers Detlef Lehnert fort und hat sich in den vergangenen Jahren konsequent an die Anforderungen moderner Arbeitswelten angepasst.

Während Glas früher eher eine ergänzende Funktion hatte, ist es heute ein wesentlicher Bestandteil moderner Trennwandsysteme. Große Glasflächen sorgen für Transparenz und Offenheit, stellen aber gleichzeitig hohe Anforderungen an Optik, Sicherheit und Schallschutz. Gerade bei anspruchsvollen Büroprojekten wird jedes Detail genau betrachtet. Selbst kleinste Kratzer, Einschlüsse oder Blasen werden von Kunden wahrgenommen und nicht akzeptiert.

Hinzu kommt, dass Lehnert Glas von unterschiedlichen Lieferanten bezieht. Die Qualitäten können variieren, während jeder Lieferant eigene Stärken mitbringt. Für das Unternehmen bedeutet das, die eigene Qualitätskontrolle so aufzustellen, dass unabhängig vom Lieferanten eine gleichbleibend hohe Qualität sichergestellt werden kann.

Lange Zeit erfolgte die Prüfung der Glasoberflächen ausschließlich manuell. Mitarbeitende kontrollierten die Gläser an der Waschanlage im laufenden Prozess. Mit steigenden Stückzahlen und wachsenden Qualitätsanforderungen stieß dieser Ansatz jedoch zunehmend an seine Grenzen. Fehler wurden teilweise erst erkannt, nachdem die Gläser bereits weiterverarbeitet oder sogar auf der Baustelle angekommen waren. Die Folge waren Nacharbeit, verzögerte Nachlieferungen und zusätzlicher Aufwand in der Projektabwicklung.

Der Weg zur Lösung entstand aus der täglichen Praxis heraus. Mit dem steigenden Qualitätsanspruch wurde deutlich, dass eine zusätzliche, zuverlässige Kontrolle notwendig ist. Dabei spielte auch die Erfahrung im Unternehmen eine wichtige Rolle. Sowohl Robert Köppen als auch Betriebsleiter Dennis Weitmann hatten bereits zuvor Berührungspunkte mit Sandra Kugler von Viprotron. Insbesondere Dennis Weitmann brachte durch seine vorherige Tätigkeit in der Glasindustrie fundiertes Wissen über Scannerlösungen mit und wusste genau, worauf es im Produktionsalltag ankommt.

Auf dieser Basis entstand schnell ein gemeinsames Verständnis dafür, welche Anforderungen eine automatisierte Lösung erfüllen muss. Im Austausch wurde gezielt geprüft, wie sich eine solche Technologie sinnvoll in die bestehende Produktion integrieren lässt, ohne die Abläufe zu stören. Entscheidend war dabei, eine Lösung zu finden, die nicht nur technisch überzeugt, sondern auch im Alltag praktikabel ist.

Mit dem ECO Scanner von Viprotron entschied sich Lehnert schließlich für ein System, das den Anforderungen im Produktionsalltag gerecht wird. Ausschlaggebend waren neben dem überzeugenden Preis-Leistungs-Verhältnis vor allem das kompakte Anlagenkonzept und die einfache Integration. Im Fall von Lehnert wurde das Kameramodul hinter der Waschmaschine installiert, während das Reflektorband abweichend vom Standardkonzept vor der Anlage positioniert wurde. Dadurch konnte eine besonders platzsparende Lösung realisiert werden, die sich ohne größere Eingriffe in die bestehende Produktion integrieren ließ. Standardmäßig wird der ECO Scanner vor der Anlage installiert, sodass kein zusätzlicher Spalt in der Linie oder im Transportband erforderlich ist.

Nach der Inbetriebnahme wurde das System von einem Servicetechniker eingerichtet und die Mitarbeitenden entsprechend geschult. Aufgrund der intuitiven Bedienung konnte der ECO Scanner bereits am selben Tag im Produktionsalltag eingesetzt werden.

Seitdem übernimmt der ECO Scanner die kontinuierliche Qualitätsprüfung der Glasoberflächen. Fehler werden frühzeitig erkannt und visuell dargestellt, sodass direkt entschieden werden kann, ob ein Glas weiterverarbeitet werden kann oder nicht. Dadurch werden Probleme bereits im Prozess erkannt und nicht erst in späteren Produktionsschritten oder auf der Baustelle.

Für Lehnert hat sich die Einführung der automatisierten Prüfung deutlich ausgezahlt. Die Prozesssicherheit ist spürbar gestiegen und die Reklamationsquote konnte reduziert werden. Zusätzlich ermöglicht die visuelle Darstellung der Fehler eine schnelle Bewertung im Prozess. So kann entschieden werden, ob ein Glas nachbearbeitet werden kann oder eine Reklamation beim Lieferanten erforderlich ist.

Gerade bei größeren Bauvorhaben schafft dies zusätzliche Sicherheit. Lehnert kann sich darauf verlassen, dass nur einwandfreie Gläser weiterverarbeitet werden und Projekte zuverlässig umgesetzt werden können. Gleichzeitig wird mehr Transparenz im Qualitätsprozess geschaffen, die auch gegenüber Kunden kommuniziert werden kann.

Für Lehnert zeigt sich bereits heute, dass automatisierte Qualitätskontrolle künftig weiter an Bedeutung gewinnen wird. Gerade bei steigenden Anforderungen und begrenzten Ressourcen ist sie ein wichtiger Baustein für langfristigen Unternehmenserfolg.

Die Zusammenarbeit zeigt, wie wichtig Erfahrung, persönlicher Austausch und ein gutes Netzwerk sind. Mit dem ECO Scanner von Viprotron hat Lehnert eine Lösung gefunden, die Qualität nachhaltig sichert, Prozesse stabilisiert und den Arbeitsalltag effizient unterstützt.

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